Auf Schiene: ÖBB-Rahmenvertrag für M&H

Auf Schiene: ÖBB-Rahmenvertrag für M&H

M&H bleibt auch 2021 auf Schiene: Dieser Tage konnte der 3D-Druck-Pionier einen bis Ende 2022 andauernden Rahmenvertrag mit den ÖBB-Technische Services (TS), dem Fahrzeuginstandhaltungsunternehmen der Bundesbahnen, fixieren. Dieser macht M&H zu einem der zentralen Partner des Bahnkonzerns bei der Fertigung von gedruckten Metallteilen: „Es ist der erste ÖBB-Rahmenvertrag dieser Art im Bereich der additiven Fertigung, was den immer höher werdenden Stellenwert des 3D-Drucks als flexibles Produktionsverfahren unterstreicht“, betont M&H-Geschäftsführer Herzig.

Setzen auf den 3D-Druck im Bahnsegment: der ÖBB-Zuständige Felix Spiess mit M&H-Chef Patrick Herzig (v. l.) (Credit: CS)
Setzen auf den 3D-Druck im Bahnsegment: der ÖBB-Zuständige Felix Spiess mit M&H-Chef Patrick Herzig (v. l.) (Credit: CS)

Fokus auf Ersatzteilmanagement
Konkret umfasst der Vertrag die Konstruktion, Herstellung, Lieferung und eisenbahnrechtliche Zulassung von kleinen und mittleren additiv gefertigten Teilen. Zum Einsatz kommt der 3D-Druck innerhalb der ÖBB-TS vor allem im Bereich des Ersatzteilmanagements: „Wir erhalten jährlich mehr als 237.000 Ersatzteilbestellungen. Vom kompletten Radsatz bis hin zu Steckdosenabdeckungen ist das Portfolio riesig. Jeder additiv gefertigte Ersatzteil ist ein Baustein hin zu hundertprozentiger Materialverfügbarkeit und beschleunigt die Instandhaltung der Fahrzeuge in unseren Werkstätten. Das sind die wesentlichen Ziele, die wir mit dem 3D-Druck bzw. dieser Partnerschaft erreichen wollen“, sagt Felix Spiess, Projektmanager für additive Fertigung bei den ÖBB-TS.