Technologiepartnerschaft mit Farsoon: M&H investiert erneut Millionen in neue 3D-Drucker

M&H CNC Technik baut seine Position als einer der führenden Anbieter für industriellen Metall-3D-Druck in Europa weiter aus. Mit einer neuen Millioneninvestition in modernste Anlagentechnologie und Infrastruktur erweitert das Unternehmen seine Fertigungskapazitäten und vertieft gleichzeitig die Zusammenarbeit mit dem international tätigen Anlagenhersteller Farsoon Technologies.

Kooperation mit Farsoon Technologies: M&H-Gründer Patrick Herzig (Credit: Lueflight)
Kooperation mit Farsoon Technologies: M&H-Gründer Patrick Herzig (Credit: Lueflight)
Komponenten aus Hochleistungswerkstoffen werden auf der neuen M&H-Anlage von Farsoon Technologies produziert. (Credit: Farsoon)
Komponenten aus Hochleistungswerkstoffen werden auf der neuen M&H-Anlage von Farsoon Technologies produziert. (Credit: Farsoon)

Ausbau der Kazapzitäten

Am Standort Ilz werden aktuell zwei neue Metall-3D-Druckanlagen von Farsoon in Betrieb genommen. Mit der Investition schafft M&H zusätzliche Kapazitäten für hochkomplexe Bauteile und erschließt gleichzeitig neue Anwendungsfelder.

Die neue Großanlage FS721M mit acht Lasern und einer Bauhöhe von 650 Millimetern ermöglicht die wirtschaftliche Fertigung größerer Komponenten sowie anspruchsvoller Hochtemperaturbauteile aus Werkstoffen wie Inconel. Einsatzbereiche reichen von Raumfahrt- und Energieanwendungen bis hin zu industriellen Hochleistungsbauteilen und Kleinserienfertigungen.

Zusätzlich erweitert die kompakte Entwicklungsplattform FS191 die Möglichkeiten im Bereich Forschung und Entwicklung.

Europäischer Technologiepartner von Farsoon

Mit der Inbetriebnahme der neuen Anlagen wird M&H offizieller europäischer Technologiepartner von Farsoon Technologies. Im Rahmen dieser strategischen Zusammenarbeit entwickeln beide Unternehmen künftig gemeinsam neue Werkstoffe, Fertigungsparameter und Anwendungen für die industrielle additive Fertigung.

„Neue Werkstoffe, Parameter oder Bauteilgeometrien können künftig unter realen Bedingungen getestet werden, bevor sie auf Produktionsanlagen skaliert werden. Dadurch verkürzen sich Entwicklungszeiten deutlich und wir können unsere Kunden noch früher in der Produktentwicklung unterstützen“, erklärt Geschäftsführer Patrick Herzig.

Durch die Partnerschaft wird der Standort Ilz zugleich zu einem wichtigen Entwicklungsstandort innerhalb des internationalen Farsoon-Netzwerks.

Auch Farsoon sieht deutliche Vorteile in der vertieften Zusammenarbeit: „Die Anforderungen unserer Kunden steigen laufend – größere Bauteile, kürzere Entwicklungszyklen und anspruchsvollere Werkstoffe. Starke und weltweit anerkannte Partner wie M&H helfen dabei, Innovationen schneller in industrielle Anwendungen zu bringen. Deshalb vertiefen wir die Zusammenarbeit und bauen unsere gemeinsame Entwicklungsarbeit aus“, betont Farsoon Europa-Geschäftsführer Oliver Huizhi.

Mehr als zehn Millionen Euro für Wachstum und Innovation

Die aktuelle Investition setzt den konsequenten Wachstumskurs von M&H fort. In den vergangenen Jahren investierte das Unternehmen bereits mehr als zehn Millionen Euro in Hallenerweiterungen, Infrastruktur und neue Fertigungstechnologien. Allein seit 2020 wurden insgesamt acht zusätzliche Metall-3D-Druckanlagen am Standort installiert.

„Wer technologisch führend bleiben will, muss kontinuierlich investieren. Unser Ziel ist es, Kunden Zugang zu den modernsten Fertigungstechnologien zu bieten und gleichzeitig neue Anwendungen aktiv mitzugestalten“, so Herzig.

 

Der 3D-Druck ist insbesondere bei Kleinserien oder hochspezialisierten Bauteilen häufig wesentlich wirtschaftlicher als herkömmliche Verfahren. (Credit: Lueflight)
Der 3D-Druck ist insbesondere bei Kleinserien oder hochspezialisierten Bauteilen häufig wesentlich wirtschaftlicher als herkömmliche Verfahren. (Credit: Lueflight)
Auch komplexe Geometrien, die mit konventionellen Produktionsverfahren nicht darstellbar sind, können im 3D-Metalldruck hergestellt werden. (Credit: Lueflight)
Auch komplexe Geometrien, die mit konventionellen Produktionsverfahren nicht darstellbar sind, können im 3D-Metalldruck hergestellt werden. (Credit: Lueflight)

Hohe Nachfrage aus Zukunftsbranchen

Die Investitionen erfolgen vor dem Hintergrund einer anhaltend hohen Nachfrage nach additiv gefertigten Metallbauteilen. M&H verzeichnet aktuell ein starkes Wachstum in Bereichen wie Aerospace, Energie, Medizintechnik, Motorsport und industriellen Hochleistungsanwendungen.

„Der industrielle Metall-3D-Druck entwickelt sich rasant weiter. Immer mehr Unternehmen stoßen mit konventionellen Fertigungsmethoden an technische oder wirtschaftliche Grenzen. Genau hier eröffnen additive Technologien völlig neue Möglichkeiten“, sagt Herzig.

Mit dem Ausbau der Kapazitäten und der vertieften Technologiepartnerschaft schafft M&H die Grundlage für weiteres Wachstum und stärkt seine Rolle als Innovationspartner für anspruchsvolle Industrieanwendungen.

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