Wie leicht kann ein Bauteil werden, ohne an Belastbarkeit zu verlieren? Gemeinsam mit dem Österreichischen Gießerei-Institut (ÖGI) haben wir im Forschungsprojekt „3D-MeKuH“ daran gearbeitet, diese Frage für die additive Fertigung präziser zu beantworten. Die Zusammenarbeit wurde nun mit dem ACR Innovationspreis 2026 ausgezeichnet.
Der industrielle 3D-Druck eröffnet neue Möglichkeiten im Leichtbau: Komplexe Geometrien erlauben es, Material gezielt dort einzusetzen, wo es für die Funktion und Belastbarkeit eines Bauteils benötigt wird. Um dieses Potenzial zuverlässig auszuschöpfen, müssen sich die Eigenschaften der Bauteile bereits in der Entwicklung möglichst genau berechnen lassen.
Hier setzt „3D-MeKuH“ an. Im Projekt entstand eine simulationsgestützte Methodik, mit der sich 3D-gedruckte Metall-, Kunststoff- und Hybridbauteile präziser auslegen und bewerten lassen. Der Abgleich von Simulationen mit realen Versuchen hilft dabei, das Bauteilverhalten verlässlicher vorherzusagen und das Risiko kostspieliger Fehlversuche zu verringern.
Forschung trifft industrielle Fertigung
Als M&H haben wir unsere Erfahrung aus dem industriellen Metall-3D-Druck in das Projekt eingebracht. Die enge Zusammenarbeit mit dem ÖGI verbindet wissenschaftliche Methoden mit den Anforderungen der Fertigungspraxis. Damit schaffen die Ergebnisse eine Grundlage, um Gewicht, Materialeinsatz und Belastbarkeit gezielter aufeinander abzustimmen – für mehr Sicherheit und Wirtschaftlichkeit im Leichtbau.
Der ACR Innovationspreis 2026 würdigt diese gemeinsame Entwicklungsarbeit. Wir freuen uns über die Auszeichnung und bedanken uns beim ÖGI und allen Projektbeteiligten für die erfolgreiche Zusammenarbeit.





