3D-Druck für die Brennstoffzelle

3D-Druck für die Brennstoffzelle

Technologiekonzern AVL List setzt bei den Zu- und Ableitungen zur Brennstoffzelle auf mit Inconel gedruckte Komponenten von M&H.

Ganz ohne Verbrennung erzeugen Brennstoffzellen aus umweltschonendem Wasserstoff Wärme und Strom. Sie erzielen dabei hohe Wirkungsgrade. Dabei sind die Zu- und Ableitungen zum Stacks, also dem Stapel der Brennstoffzelle, hohen Betriebstemperaturen ausgesetzt. Insbesondere die Festoxidbrennstoffzelle (SOFC), eine spezielle Hochtemperatur-Brennstoffzelle, erhitzt die Zu- und Ableitungen auf bis zu 800 Grad Celsius. Das macht den Einsatz von Hochtemperatur-Werkstoffen unumgänglich.

Der Grazer Technologiekonzern AVL List setzt daher in diesem Zusammenhang auf Know-how von M&H. Denn beim steirischen 3D-Druck-Pionier kommt für derartige Anforderungen Inconel Alloy 625 zum Einsatz. „Das ist eine Superlegierung auf Nickelbasis, die hohe Festigkeitseigenschaften und Beständigkeit gegen erhöhte Temperaturen besitzt. Es zeigt auch einen bemerkenswerten Schutz gegen Korrosion und Oxidation“, erklärt M&H-Geschäftsführer Patrick Herzig.

Die Festoxidbrennstoffzelle (SOFC), eine spezielle Hochtemperatur-Brennstoffzelle, wird auf bis zu 800 Grad Celsius erhitzt. (Foto: M&H)